Die richtige Zahnpasta für die Zahnpflege

Zahnpasten unterstützen die Wirkung der Zahnbürste und dienen hauptsächlich dazu, die Beläge (Plaque) von der Zahnoberfläche zu entfernen und als Medikamententräger (v.a. für Fluor). Lassen Sie sich vom Profi beraten, ob sie ein hohes Kariesrisiko haben oder eher zu Zahnfleischbluten neigen. Dies ist für die Wahl der richtigen Zahnpasta entscheidend.

Beim Kauf einer Zahnpasta sollten Sie auf folgendes achten:

Verwenden Sie nur Zahnpasten, die Fluoride zur Kariesverhütung enthalten. (maximal 0.15% =1500 ppm).

Kinderzahnpasten haben einen niedrigeren Fluoridgehalt (Norm-Wert 0.025%; max. 0.05%=500 ppm) und sind weniger mit ätherischen Stoffen versetzt, da diese die empfindlichere Mundschleimhaut reizen könnten.
   
Die Zahnpasta sollte nicht allzu abrasiv sein um den Zahnschmelz zu schonen. Achten Sie auf den RDA-Wert. Dieser gibt an wie stark die Zahnpasta „schmirgelt“. Empfohlen wird ein RDA-Wert zwischen 40 - 70.
 
Vorsicht ist mit Weissmacher-Pasten geboten. Möchte man die Zahngrundfarbe ändern, kann dies nur über ein Bleaching erfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt. Der Geschmack spielt an sich keine Rolle. Wählen Sie was Ihnen schmeckt, so macht das Zähne putzen mehr Freude. Bei Kinderzahnpasten sind süße Geschmacksstoffe abzulehnen, da sie zu einem absichtlichen Verschlucken der Paste führen können.

RDA-Wert
Um die reinigende Wirkung der Zahnbürste zu verstärken, enthalten Zahnpasten unter anderem kleinste Partikel von Mineralien. Diese Politurmittel sollten einerseits so effizient wie möglich sein, andererseits aber die Zahnhartsubstanz keinesfalls beschädigen. Die Scheuerwirkung (Abrasivität) kann gemessen werden und wird mit dem RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion) ausgedrückt. Der Wert sollte auf jeder Packung aufgedruckt sein.

 

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